Prince         Prince        Prince        Prince        Prince        Prince

Leben:

Prince Rogers Nelson (* 7. Juni1958 in Minneapolis, Minnesota) ist ein US-amerikanischerMusiker, Komponist, Musikproduzent und Songwriter. Prince ist seit 1978 im Musikgeschäft aktiv. Vor allem in den 1980er Jahren beeinflusste er die internationale Musikszene, indem er unterschiedliche Musikgenres miteinander kombinierte. Die stilistische Spannbreite seiner Musik reicht von R&B, Funk, Soul, Pop und Rock über Blues bis hin zum Jazz. Seine Liedtexte schreibt Prince selbst, zudem komponiert, arrangiert und produziert er seine Lieder. Außerdem spielt er Instrumente wie Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Bei einigen seiner Lieder spielte er alle Instrumente selbst. Den internationalen Durchbruch schaffte Prince im Jahr 1984 mit dem Album, der Single und dem Film Purple Rain. Bislang verkaufte er weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger und gewann sieben Grammy Awards, 1985 einen Oscar sowie 2007 einen Golden Globe Award. 2004 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Seit den 1990er Jahren verficht Prince entschieden die Rechte an seinem geistigen Eigentum, was er unter anderem durch sein Rebellieren gegen Schallplattenfirmen zeigt. Aufgrund von Differenzen mit seiner damaligen Plattenfirma Warner Bros. Records legte Prince von 1993 bis 2000 seinen Künstlernamen vorübergehend ab. In dieser Zeit trug er statt eines aussprechbaren Namens ein Symbol als Pseudonym und wurde häufig als The Artist Formerly Known As Prince (Der früher als Prince bekannte Künstler) bezeichnet. Nach dem Vertragsende mit Warner Bros. Records nennt sich der Musiker seit Mai 2000 wieder Prince.Seit Beginn des 21. Jahrhunderts grenzt sich Prince zunehmend von der Musikindustrie ab und wählt unkonventionelle Vertriebskanäle für seine Tonträger. Einige seiner Alben waren zeitweise nur über das Internet oder als Beilage einer handelsüblichen Zeitung erhältlich.

Kindheit & Jugend:

Prince Rogers Nelson wurde am 7. Juni 1958 in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) geboren. Benannt wurde er nach dem Bühnennamen seines Vaters John L. Nelson (* 29. Juni 1916; † 25. August 2001), der Prince Rogers lautete. Der Halbitaliener John L. Nelson war hauptberuflich Angestellter der Firma Honeywell International in Minneapolis und trat in seiner Freizeit auf lokaler Bühne als Jazz-Pianist mit seiner Band The Prince Rogers Trio auf. Bei einem seiner Auftritte lernte Nelson die Jazzsängerin Mattie Shaw (* 11. November 1933; † 15. Februar 2002) kennen, die afroamerikanische und weiße Vorfahren hatte. Er engagierte sie als Sängerin in seiner Jazz-Band, und 1955 heirateten die beiden. Aus erster Ehe brachte John L. Nelson zwei Töchter und einen Sohn mit. Auch Mattie Shaw hatte bereits einen Sohn aus einer früheren Liaison. In einem späteren Interview erklärte John L. Nelson, er habe seinen 1958 geborenen Sohn Prince genannt, damit dieser das verwirklichen könne, was Nelson sich selber vorgenommen habe. Am 18. Mai 1960 bekamen die Nelsons noch die gemeinsame Tochter Tika Evene („Tyka“), die somit die einzige leibliche Schwester von Prince ist. Das Ehepaar lebte also mit sechs Kindern aus drei verschiedenen Beziehungen gemeinsam in einem Haus in Minneapolis, bis es sich 1968 trennte. John L. Nelson zog aus, und Prince blieb bei seiner Mutter, die erneut heiratete. Wegen Streitigkeiten mit dem Stiefvater zog Prince 1970 im Alter von zwölf Jahren zu seinem leiblichen Vater. Doch John L. Nelson warf seinen Sohn 1972 aus dem Haus, weil dieser sich mit einem Mädchen getroffen hatte. Fortan wohnte Prince bei seiner Tante, der Schwester von John L. Nelson. Aber auch dort blieb er nicht lange wohnen und wurde schließlich 1973 in der Familie von Bernadette Anderson aufgenommen. Sie ist die Mutter von André Anderson, den Prince bereits 1965 in der Schule kennen gelernt hatte. Obwohl Bernadette Anderson geschieden war und ebenfalls sechs Kinder hatte, nahm sie Prince auf. Dort lebte er bis Dezember 1976, als er im Alter von 18 Jahren seine erste eigene Wohnung in Minneapolis nahm

Musikalische Anfänge:

Als sich John L. Nelson 1968 von seiner Familie trennte und auszog, ließ er sein Klavier im Haus zurück. Prince nutzte diese Tatsache und übte, dieses Instrument zu beherrschen. Da er ab 1973 in der Familie von André Anderson wohnte, unternahmen die beiden Jugendlichen viel zusammen und lernten Gitarre, E-Bass, Keyboards, Schlagzeug und später auch Synthesizer spielen. Zusammen mit einem Cousin zweiten Grades von Prince gründeten sie ihre erste Band Phoenix. Sie wurde nach einem Album der Band Grand Funk Railroad aus dem Jahre 1972 benannt, und Prince übernahm den Gesang und spielte E-Gitarre. Nachdem Phoenix in Soul Explosion umbenannt wurde, war 1974 Grand Central der neue Name der Band. Sie coverte Lieder bekannter Interpreten. Das Schlagzeug bei Grand Central übernahm noch im gleichen Jahr Morris Day, der später Frontsänger der Band The Time wurde. Managerin der Band Grand Central war die Mutter von Morris Day. 1975 wurde Prince vom Musiker Pepé Willie als Studiomusiker engagiert und nahm mit dessen Band 94 East diverse Lieder auf, die aber erst 1986 veröffentlicht wurden.

Im Frühjahr 1976 wurde Grand Central in Champagne umbenannt, und Prince nahm mit der Band im Studio Moonsound in Minneapolis weitere Lieder auf. Dieses Studio gehörte dem gebürtigen Engländer Chris Moon, der Gedichte und Texte schrieb und einen Partner suchte, der diese vertonen konnte. Im Gegenzug konnte Prince kostenlos seine eigene Musik im Studio Moonsound aufnehmen. Dadurch konnte er sein Wissen in Tontechnik weiterentwickeln und sich auch als Musiker fortbilden. Die Band Champagne löste sich in dieser Zeit auf. Chris Moon riet Prince dazu, seinen Nachnamen Nelson abzulegen und unter dem Künstlernamen „Prince“ aufzutreten. Jedoch lehnte Chris Moon ab, Manager von Prince zu werden. Stattdessen kontaktierte er Owen Husney, Besitzer einer Werbeagentur in Minneapolis, und spielte ihm Lieder von Prince vor. Im Dezember 1976 wurde Owen Husney per Vertrag der erste Manager von Prince, und Anfang April 1977 flogen sie zusammen nach Kalifornien. Dort hatte Owen Husney Treffen mit Vertretern von Schallplattenunternehmen wie Warner Bros. Records, CBS Records (heute Columbia Records) und A&M Records organisiert, um einen Künstlervertrag für Prince abzuschließen. Den Zuschlag bekam schließlich Warner Bros. Records, und am 25. Juni 1977 unterzeichnete Prince bei dieser Firma seinen ersten Schallplattenvertrag. Zudem wurde ihm ein Budget von 180.000 US-Dollar für die ersten drei Alben zugesichert. Bei Warner Bros. Records stand Prince letztendlich bis zum 31. Dezember 1999 unter Vertrag.

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